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Solarenergie: Sonnige Aussichten für die Haushaltskasse
Auf immer mehr Dächern sieht man sie: glänzende Flächen, die das Sonnenlicht einfangen und in Energie umwandeln. Moderne Solarzellen sind inzwischen derart empfindlich, dass sie auch bei Bewölkung genügend Sonneneinstrahlung erhalten, um daraus Energie zu erzeugen.
Solarenergie lässt sich auf zwei technisch unterschiedliche Weisen produzieren und nutzen:
1. Photovoltaik-Anlagen wandeln Sonnenlicht in Strom.
Dieser wird in der Regel in das öffentliche Stromnetz des regionalen Anbieters eingespeist, kann allerdings auch zum Eigenbedarf verwendet werden. Ein privater Haushalt wird auf diese Weise zum Stromlieferanten und zum Geschäftspartner des Stromanbieters.

Für die Lieferung des Photovoltaik-Stroms wird ein gesetzlich festgeschriebener Preis pro Kilowattstunde bezahlt. Die Einspeisevergütung ist laut EEG vom 1. April 2004 auf 20 Jahre gesetzlich festgeschrieben. Sie beträgt derzeit 39,14 Cent pro kWh (Stand April 2010). Es gilt das Jahr der Inbetriebnahme: Wann immer Sie also eine Photovoltaik-Anlage auf Ihr Hausdach installieren, Sie erhalten die dann gültige Vergütung pro eingespeiste kWh 20 Jahre lang garantiert.

Mit einer Photovoltaikanlage senken Sie also nicht Ihren privaten Stromverbrauch, sondern verdienen mit der Stromproduktion Geld, das in Ihre Haushaltskasse zurückfließt.

Mehr Details zu Kosten, Nutzen und Vorteilen einer Photovoltaik-Anlage erhalten Sie hier

2. Thermische Solaranlagen wandeln Sonnenlicht in Wärme.
Vereinfacht gesagt, dient diese seit Jahren ausgereifte Technik dazu, das eingefangene Sonnenlicht zur Aufbereitung Ihres Warmwassers einzusetzen. Und zwar auf das Jahr gerechnet etwa zu 60%. Je nach Anlage können Sie zugleich auch die Zentralheizung unterstützen, indem die Solarenergie zur Erhitzung des im Heizsystem zirkulierenden Wassers beiträgt.

Für thermische Solaranlagen werden Kollektoren auf dem Dach installiert. Ein Wärmetauscher dient der Brauchwassererwärmung. Zur Heizungsunterstützung benötigen Sie z.B. einen Kombispeicher mit Wärmetauscher. Auch diese Technologie wird staatlich gefördert.

Mit einer thermischen Solaranlage senken Sie also nicht Ihren Stromverbrauch, dafür aber sparen Sie eine Menge Heizöl oder Gas. Statt teure fossile Brennstoffe für die Warmwasseraufbereitung zu verfeuern, übernimmt dies die Solaranlage. Und mindert je nach System auch den Öl- oder Gasverbrauch beim Heizen.

Mehr Details zu Kosten, Nutzen und Vorteilen einer thermischen Solaranlage erhalten Sie hier

3. Solarenergie ist aktiver Umweltschutz
Neben attraktiven Vorteilen sollte nicht vergessen werden: Der Umweltschutzfaktor durch Sonnenlicht erzeugte Energie ist ebenfalls enorm.

Man rechnet mit 250.000 Tonnen weniger Kohledioxid-Ausstoß allein durch die bereits installierten Solarwärmeanlagen. Es gelangen zudem auch weniger Stickoxide, Schwefeldioxide, Kohlenmonoxide und einige andere Schadstoffe, die bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entstehen, in die Atmosphäre. Und gleichzeitig wird der globale Vorrat an Erdöl und Erdgas, Steinkohle und Braunkohle geschont.

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