Das Grundprinzip einer thermischen Solaranlage basiert auf dem Konzept eines in sich geschlossenen Kreislaufs, in dem ein Wasser-Glykol-Gemisch als Wärmeträgerflüssigkeit zirkuliert. Das Gemisch wird im Kollektor aufheizt, die so produzierte Temperatur zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung genutzt.
Und so funktionieren thermische Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung bzw. Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung:
1 Die Solaranlage ist ein geschlossenes System. Zwischen den Kollektoren und dem Speicher zirkuliert die Wärmeträgerflüssigkeit (Wasser/ Glykol-Gemisch). Diese Wärmeträgerflüssigkeit wird im Kollektor durch die Sonne stark aufgeheizt.
2 Die so erzeugte Wärme wird mittels eines Wärmetauschers im Solarspeicher an das Brauchwasser abgegeben.
3 Über 2 Temperaturfühler wird die Temperatur im Kollektor und im Speicher gemessen und an die Regelung weitergeleitet.
4 Die Regelung steuert die Pumpe in der Solarstation, um den Kreislauf zwischen Kollektor und Speicher zu betreiben.
5 Reicht die Kraft der Sonne einmal nicht aus, so sorgt ein Wärmetauscher im oberen Teil des Solarspeichers, der mit Ihrer Heizung verbunden ist, für die gewünschte Wassertemperatur.
1 Im Kollektor wird durch die auftreffenden Sonnenstrahlen Wärme erzeugt.
2 Der Solarregler überwacht den Wärmefluss von den Kollektoren zum Speicher.
3 Die Solarstation enthält neben den Sicherheitseinrichtungen, die für eine zuverlässige Funktion der Gesamtanlage sorgen, eine Pumpe zum Transport der Solarwärme zum Speicher.
4 Der Kombi-Speicher enthält das durch Solarenergie erwärmte Pufferwasser zum Heizen sowie Frischwasser zum Duschen, Baden, für den Geschirrspüler, die Waschmaschine usw.
5 Eine Nachheizung, wie z. B. Öl, Gas, Kaminofen etc. steht als Unterstützung zur Verfügung, um auch während Schlechtwetterperioden und im Winter Raumwärme plus warmes Wasser zu gewährleisten.