Eine Tür bietet Schutz vor Einbrüchen, dämmt Lärm und hält Wärme im Zimmer.

Obendrein sorgen sie für Privatsphäre sowie Wohlbefinden und auch in Puncto Inneneinrichtung spielt die Tür eine sehr große Rolle. Doch für welche soll man sich entscheiden? Um Ihnen die Wahl zu vereinfachen, verschaffen wir Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Tür-Arten und deren Eigenschaften.

Was zeichnet eine "gute" Tür aus?

Die Tür, welche genau Ihre Wünsche erfüllt und Ihren Ansprüchen entspricht ist eine „gute Tür“ und genau aus diesem Grund ist es ratsam die jeweiligen Stärken einer Tür genau unter die Lupe zu nehmen.

Wozu dienen Türen?

Außentüren wie: Haustüren, Wohneingangstüren, Balkontüren sowie Terassentüren verfügen idealerweise über eine Wärme- und Schallisolierung, sowie als auch eine effektive Einbruchsicherung. Die Tür von außen trennt die Außenwelt von Ihrem Zuhause ab. Innentüren hingegen dienen zur Wohnraumtrennung und je nach Türen-Art verfügt die Zimmertür über individuelle Vorteile.

Welche Arten von Türen gibt es?

Tür-Formen

• Anschlagtüren: Gängigste Tür-Form
• Schiebetüren: Platzsparend
• Glastüren: Bietet zusätzlich Tageslichteinfall
• Flügeltüren: Praktisch für große Räume mit hohen Decken
• Falttüren: Preiswert und platzsparend

Tür-Oberflächen

• Dekortüren: Kratzfest, robust, pflegeleicht, lichtbeständig
• Lacktüren: In allen Farben erhältlich, pflegeleicht, strapazierfähig
• Kunststofftüren: Preiswert, pflegeleicht, leicht
• Furniertüren: Einzigartig, natürlich, pflegeleicht
• Massivholztüren: Hochwertig, langlebig, natürliche Wärmedämmung, strapazierfähig

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Empfehlenswert ist es die Innentür gleichzeitig mit der passenden Zarge, auch Türrahmen genannt, zu kaufen. Außerdem sollten Sie auf die genauen Maße der Tür achten und berücksichtigen Sie beim Festlegen der Wanddicke auch Baumaterialien wie z.B. Fliesen.

Sichere Türen mit Praktiker - Große Auswahl an Außen -und Innentüren

Bei Türen sind die inneren Werte entscheidend: Schallschutz, Wärmedämmung und bei Haustüren die Sicherheit. Maßgeblich für Letztere ist das Türschloss. Einbrecher halten sich höchstens drei bis fünf Minuten mit dem Knacken auf. Gelingt es in der Zeit nicht, ziehen sie ab. Stangen- und Querriegelschlösser bieten guten Schutz. Wer auf eines der weitverbreiteten Profilzylinderschloss setzt, ist mit einem Modell der Angriffswiderstandsklasse 2 gut geschützt. Sie ist erkennbar an den drei Sternen im Siegel der VdS-Zertifizierungsstelle. Bohr- und Ziehschutz (meist als BS abgekürzt) können mittels Schutzbeschlag und Schutzrosette mit Zylinderabdeckung nachgerüstet werden.

Lärmdämmend sind Türen der Schallschutzklasse III. Sie dämpfen mindestens 37 dB ab und kommen für Wohn- und Arbeitsräume zum Einsatz. Nur spezielle Schallschutztüren leisten noch mehr. Sie schützen das Schlafzimmer und sorgen vorm Jugendzimmer für Erleichterung - aber nur, wenn das Mauerwerk ähnliche dämmenden Eigenschaften aufweist. Zwischen Treppenhaus und Flur reicht eine Tür mit Schallschutzklasse I, welche zwischen 27 und 37 dB dämmt. Den Wärmedurchgangskoeffizienten bildet der U-Wert ab - je geringer er ist, desto besser ist die Isolation. Bei der Haustür darf er höchstens 1,8 W/(m²K) betragen. Zum Vergleich: Gewöhnliches Mauerwerk kommt auf einen Wert zwischen 1,5 und 0,8 W/(m²K). Hast du ein Passiv- oder Effizienzhaus, darf der U-Wert deiner Haustür sogar bei höchstens 0,8 W/(m²K) liegen.

  • Holz: Klassisch und warm sind Holztüren vor allem als Zimmertüren beliebt. Hier unterscheiden sich die Holzwerkstofftüren (Continuous Pressure Laminate, CPL), aus mehreren Holzplatten unterschiedlicher Qualität, von den Türen aus massivem Holz. Während Holzwerkstoff unempfindlich gegen physische Beanspruchungen wie Kratzer und Stoßen, Luftfeuchtigkeit oder Temperaturschwankungen ist, bietet Massivholz eine sehr gute Dämmung von Wärme und Schall. Im Außeneinsatz brauchen Holztüren guten Wetterschutz, der mit einer Grundierung beginnt und mit einer Holzschutzlasur endet. Moderne Haustüren aus Holz sind durch Stahlkerne beständiger gegen Witterung und Einbruch.
  • Glas: Viel Licht fällt durch Ganzglastüren in den Raum. Dank Strukturen oder Satinierung sind die blickdichten Modelle sowohl fürs Büro als auch fürs Bad beliebt. Die Reinigung mit Glasreiniger oder Dampfreiniger ist leicht, dafür aber öfter nötig. Haustüren gibt es nicht aus reinem Glas, sondern mindestens mit einem Rahmen aus Metall.
  • Aluminium: Robust und witterungsbeständig, gilt Aluminium als das Türmaterial der Moderne. Isolierbeschichtung ist ein Muss, Pflege zu vernachlässigen: Wasser und Lappen reicht, bei starken Verschmutzungen kommt ein Tropfen Reinigungsmittel dazu.
  • Kunststoff: Sowohl als Haustür als auch für Falttüren werden Modelle aus Kunststoff eingesetzt. Gute Dämmung, kleiner Preis und einfache Pflege zeichnen Kunststofftüren aus, denn schon feuchtes Abwischen reicht.
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