Warmwasserspeicher

Warmwasserspeicher

Wozu benötigt man einen Warmwasserspeicher?

Die Speichergeräte haben gegenüber Durchlauferhitzer den Vorteil, dass sie Warmwasser im ausreichenden Masse zur Verfügung stellen. Meist spricht man von Boilern, wenn diese unter 150 Liter Volumen haben und von Warmwasserspeicher bei mehr als diesem Fassungsvermögen. Diese Warmwassererzeuger können entweder mit Gas oder mit elektrischer Energie betrieben werden. Da die Installation und Überprüfung einer Gasleitung meist sehr kostenintensiv ist und Gasgeräte noch immer als gefährlicher angesehen werden, entscheiden sich viele Menschen für den elektrischen Betrieb. Der Nachteil von solchen Speichern ist, dass man nur eine gewisse Menge an Heißwasser zur Verfügung hat. Ist das warme Nass aufgebraucht, so muss das Kaltwasser wieder aufgeheizt werden.

Wie ist der Aufbau eines solchen Speichers?

Bei einem gasbetriebenen Speicher ist am unteren Ende des Behälters ein Gasbrenner angebracht, der das Kaltwasser im Kessel aufheizt. Die elektrische Variante hat ein Heizelement eingebaut, das dieselbe Funktion, wie die Flammen des Gaselementes, übernimmt. Beide Varianten haben ein Thermostat, die die Beheizung ein und abschaltet, je nach Flüssigkeitstemperatur. Aber die Erwärmung kann auch zusätzlich durch eine externe Solaranlage, Erdwärmepumpe oder andere externen Wärmeerzeugern, durchgeführt werden.

Was sind die positiven Geräteeigenschaften?

Das Heißwasser ist schon vor der Verwendung bereitgestellt. Durch die hohe Temperatur, ungefähr 60 bis 80 Grad Celsius, ergibt sich ungefähr die doppelte Menge an Mischwasser. Bei Speichergeräten kann das Kaltwasser schon durch Sonnenenergie und andere Methoden vorgeheizt werden und man erspart sich Energiekosten. Die Lebensdauer von Warmwasserspeicher liegt zwischen 20 bis 40 Jahren, je nach Pflege und Wartung.

Was ist beim Kauf eines Pufferspeichers zu beachten?

Je nach Personenanzahl ist die Menge an Heißwasser zu berechnen. Es gilt die Regel, dass bei einer Heizleistung von mehr als 15 kW, also bei Drehstrom, das Volumen von 30 Liter pro Verwender reicht. Bei einer Heizleistung von weniger als 10 kW wäre es sinnvoll, 40 bis 50 Liter Warmwasser im Speicher bereitzustellen. Also bei einem Haushalt mit 4 Menschen wäre ein Speicher mit 200 Liter Volumen völlig ausreichend. Größere Speicher werden nicht an die Wand montiert, sondern sind als Standmodelle erhältlich. Sie sollten im Vorhinein auf den Platzbedarf des Gerätes achten.

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