Mehr über Gehörschutz

Laut der Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) muss ein Arbeitgeber seinen Angestellten ab einem Tages-Lärmpegel von 80 Dezibel (dB)  einen Gehörschutz zur Verfügung stellen. Auch als Heimwerker ist es dann dringend ratsam einen {{praktiker_category_open::423}}Gehörschützer zu tragen. Bereits ein vorbeifahrender Lastwagen und Verkehrslärm verursachen Lärm im Bereich von 70 bis 90 Dezibel. Kreissägen oder Presslufthammer erreichen 120 Dezibel. Bist du solch lauten Lautstärkepegeln lange ausgesetzt, wird das Innenohr geschädigt und Lärmschwerhörigkeit kann die Folge sein.
 
Damit das nicht passiert, findest du hier noch zwei Tipps zur richtigen Nutzung von Gehörschützern:
  • Der Gehörschutz muss richtig sitzen: {{praktiker_category_open::424}}Gehörschutzstöpsel führst du behutsam in dein Ohr ein. Die Stöpsel schmiegen sich eng an die Wände des Gehörgangs an.
  • Nutze bei einer extremen Lärmbelastung zusätzlich zu Gehörschutzstöpseln noch einen {{praktiker_category_open::425}}Kapselgehörschutz. Das sorgt für doppelten Schutz und vermindert den Lärm nochmals um etwa 5 Dezibel.
Der Dämmwert wird übrigens mit der Abkürzung SNR, dem einfachen Dämmwert, angegeben.
  • Dämmwert unter 20dB: leichte bis mittlere Dämmung
  • Dämmwert zwischen 20dB und 30dB: mittlere bis starke Dämmung
  • Dämmwert über 30dB: extreme Dämmung
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