Mehr über Solarenergie

Bei der Nutzung der Sonne als Energiequelle wird zwischen Solaranlagen und Solarthermie unterschieden.  Bei beiden wird Sonnenenergie mithilfe von Sonnenkollektoren aufgenommen. Der Unterschied liegt darin, dass Solarthermie die Sonnenenergie in nutzbare thermische Energie, also Wärmeenergie, umwandelt und eine Solaranlage die Sonnenstrahlung als elektrische Energie nutzt. Mit Solarthermien erwärmst du Wasser für Heizungen oder Wasch- und Spülmaschinen; mit einer Solaranlage versorgst du dein Haus mit Strom für andere Haushaltsgeräte.
 
Allein seit Ende der 1990er Jahre hat sich der Strompreis für deutsche Verbraucher verdoppelt. Auch wird unser Strom, laut Frauenhofer-Institut für Solare Energiesysteme, zum größeren Teil noch aus fossilen Stoffen wie Braunkohle oder Steinkohle erzeugt. Um den Stromsee langfristig mit sauberen Strom zu fluten, ist ein Umstieg auf regenerative Energiequellen notwendig.
 
Doch welche Vor- und Nachteile hat eine Solaranlage?
 

Vorteile

Nachteile

- die Sonne ist eine unendliche Energiequelle- Anschaffung amortisiert sich erst nach etwa 11 bis 15 Jahren, je nachdem ob sie mit eigenen Mitteln oder über einen Kredit finanziert wurde
- Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen und Stromanbietern- Abhängig von Witterung und jahreszeitabhängiger Sonneneinstrahlung
- niedrige Betriebs- und Wartungskosten- für eine konstante Energieversorgung wird zusätzliche Speichertechnologie benötigt
- emissionsfreie und umweltfreundliche Erzeugung von Strom 
- mit mehr als 20 Jahren eine hohe Lebensdauer 
- unkomplizierte Montage auf dem Dach 
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