Mehr über Tapeten

Mit neuen Tapeten bringst du frischen Wind in deine vier Wände. Dabei haben Vliestapeten den Klassiker Raufasertapete schon an Beliebtheit übertroffen: 2016 kauften (laut TNS Infratest und dem Deutschen Tapeten Institut) die Deutschen zu 70 Prozent Tapeten aus Malervlies. Beim Kauf sollten die Zahlen stimmen: Stimmen die Chargennummern der einzelnen Rollen überein, sind Farbabweichungen ausgeschlossen. Und wie viele Rollen müssen es sein? Dafür gibt es eine einfache Faustformel: Raumhöhe mal Raumumfang, geteilt durch fünf. Aufrunden und ein bis zwei Rollen für den Verschnitt ergänzen, schon ist der Tapeteneinkauf abgeschlossen. Das funktioniert mit den Standardrollen von zehn Metern Länge.
 
Wichtiger als das Material sind vielen Heimwerkern Farbe und Muster. Denn sie entscheiden, wie die Räume und die darin befindlichen Möbel wirken. Generell verkleinern kräftige Farben und große Muster den Raum optisch. Mustertapeten brauchen viel Platz zum Wirken, haben mit etwa 20 Prozent mehr Verschnitt als Unitapeten und sind beim Anbringen anspruchsvoller. Die erste Tapetenbahn solltest du mittig an der breitesten Wand anbringen und dann weiter tapezieren. Zeichne mit Wasserwaage und Bleistift einen Strich an, damit die Bahn garantiert gerade ist.
 
Und worauf haften Wandtattoos, die eine individuelle Note in den Wohnraum bringen? Auf Raufaser- und Glasfasertapeten haften Wandtattoos sehr gut. Schlechter ist der Halt auf einer Vlies-, Vinyl- oder Papiertapete. Hängt diese schon länger, entstaubst du die Tapete gründlich mit einem trockenen Tuch, bevor du das Wandtattoo anbringst, um den Halt zu verbessern.
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