Mehr über Türvordächer

Nie wieder kurz vorm Ziel im Regen stehen, das verspricht das Türvordach. Außerdem schützt es die Haustür und den Eingangsbereich vor der Witterung. Bei der Auswahl gibt es vieles zu beachten.
  • Material. Das Gerüst der Türvordächer besteht meist aus Holz oder Metall. Umweltfreundliches Holz braucht in regelmäßigen Abständen einen neuen Anstrich mit Wetterschutzfarbe. Rostfreier Stahl oder Aluminium brauchen dagegen fast keine Pflege. Die Eindeckung der Türvordächer kann ebenfalls aus diesen Materialien bestehen, ist jedoch häufig aus Glas oder Kunststoff gefertigt. Glas lässt viel Licht hindurch, ist aber schwer und muss öfter gereinigt werden.
  • Größe. Ein großes Vordach ist voraussetzungsreich. Je nach Region und Ausmaß des Türvordachs kann eine Baugenehmigung nötig werden. Und auch die Belastbarkeit verringert sich. Das musst du besonders dann beachten, wenn das Vordach in einem schneereichen Gebiet seinen Dienst erfüllt. Die Breite für das Vordach richtet sich nach der Breite der Haustür. Zu jeder Seite soll die Tür um 30 Zentimeter überragt werden. So bleibst du auch bei leichtem Wind und Regen trocken und das Vordach sieht nicht zu mächtig aus. Bei einer Haustür von 102 Zentimetern Standardbreite bietet ein 106 Zentimeter breites Vordach einen besonders harmonischen Anblick.
  • Wasserableitung. Bei kleinen Vordächern und in niederschlagsarmen Gegenden darf das Vordach zur Not ohne Wasserableitung auskommen. Dann reicht eine leichte Neigung nach vorn, damit das Wasser abfließt und das Mauerwerk nicht unnötig Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Besser sind Regenrinnen und Regenablaufketten. Sie sorgen dafür, dass das Wasser an eine nicht störende Stelle abgeführt wird. Der Boden bleibt vor Tropfwasser geschützt, Gehwegplatten oder Betonstellen werden nicht ausgewaschen. Im Winter schützt es außerdem vor Glatteis an Stellen, die häufig überlaufen werden.
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