Mehr über Werkzeuge

Gutes Werkzeug, halbe Arbeit! Beherzigst du diese Lebensweisheit, gestaltest du deinen Handwerkeralltag wesentlich leichter. Abgenutztes Werkzeug ist nicht nur ineffizient, sondern schlimmstenfalls auch gefährlich. Deshalb einige Sicherheitshinweise, die die Lebensdauer deiner Werkzeuge verlängern und dein Wohlbefinden sichern.
  • Nutze Pflegemittel! Nachdem Werkzeuge einige Zeit nicht benutzt wurden, bereitest du sie mit etwas Schmieröl für die Arbeit vor.
  • Verwende Werkzeuge nur für den den vorgesehenen Einsatzzweck.
  • Prüfe das Werkzeug vor jedem Einsatz auf Risse oder Beschädigungen.
  • Schlage mit einem Stahlwerkzeug niemals auf Stahl. Es drohen Metallabsplitterungen. Verwende daher für die Bearbeitung von Metall einen Kunststoff- oder Hartholzhammer. Für Arbeiten mit Holz eignet sich ein Metallhammer.
  • Schleife stumpfe Schneiden entweder selbst oder von einem Fachmann.
  • Achte auf eine sachgemäße Lagerung. Werkzeuge sollten trocken und witterungsgeschützt aufbewahrt werden.
  • Schütze dich beim Arbeiten selbst mit passender Schutzkleidung
 
Bei verschiedensten Werkzeugen hast du die Wahl zwischen elektrischen Geräten und manuell bedienbaren Varianten. So gibt es Sägen die elektrisch oder per Hand betrieben werden. Sägen zählen zu den gefährlichsten Werkzeugen, deshalb solltest du hier besondere Vorsicht walten lassen.
 
Bei Kappsägen ist der Sägekopf mit dem Sägetisch fest verbunden. Dadurch kann er lediglich von oben nach unten bewegt werden. Dies führt dazu, dass nur eine geringere Schnittbreite möglich ist. Besonders beim Sägen von breiten Werkstücken wie Laminat oder Holzplatten kann dies bereits hinderlich sein. Weiterhin ist der Sägekopf federgelagert. Das bedeutet, dass der Kopf nach dem Sägen automatisch wieder in die Ausgangsposition zurückkehrt. Zug-Kapp-Sägen funktionieren ähnlich und haben ebenfalls einen federgelagerten Sägekopf. Der Unterschied ist, dass bei Zug-Kapp-Sägen der Sägekopf auf einem kugelgelagerten Doppelrohr sitzt. Dadurch kann der Sägekopf zusätzlich nach vorn und hinten bewegt werden. Das ermöglicht eine größere Schnittbreite.    
 
Kreissägen werden in stationäre Tischkreissägen und Handkreissägenunterschieden. Bei einer stationären Kreissäge ist eine Arbeitsplatte integriert. Zum Sägen wird das Werkstück über die Arbeitsplatte und die Säge geführt. Im Gegensatz dazu wird bei einer Handkreissäge das Werkzeug über das Werkstück geführt. Bei beiden Varianten ist das Sägeblatt verdeckt, um Verletzungen zu verhindern. Handkreissägen in Kombination mit Führungsschienen sind zur Bearbeitung großer Holzplatten geeignet. Diese hätten auf der Arbeitsplatte einer Tischkreissäge kaum Platz. Tischkreissägen hingegen sind ideal für die Bearbeitung kleinerer Werkstücke wie Leisten oder Schubladenseiten.
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