Mit Pflanzen den Garten gestalten

Das Thema Gartengestaltung füllt ganze Bibliotheken und Zeitschriftenregale. Denn bei keiner anderen Aufgabe bieten sich Ihnen so grenzenlos viele Möglichkeiten der Umsetzung.

Das Thema Gartengestaltung füllt ganze Bibliotheken und Zeitschriftenregale. Denn bei keiner anderen Aufgabe bieten sich Ihnen so grenzenlos viele Möglichkeiten der Umsetzung. Schon allein durch die Auswahl und das Arrangement der Gartenpflanzen gleicht kein Garten dem anderen. Unzählige weitere Faktoren beeinflussen das spätere Gesamtbild, vor allem natürlich Ihre ganz persönlichen Vorstellungen. Kurz: Es gibt nicht den einen Weg zu Ihrem Traumgarten, sondern unendlich viele. Das wichtigste Ziel ist jedoch immer gleich. Sie müssen sich in Ihrem selbst gestalteten Garten uneingeschränkt wohlfühlen.

1. BASIS-CHECKLISTE

Damit Sie dieses Ziel auch erreichen, empfiehlt sich eine vierstufige Vorgehensweise:

  1. Definieren Sie Ihre Bedürfnisse, Anforderungen und Erwartungen an Ihren Garten
  2. Berücksichtigen Sie dabei alle unveränderbaren Faktoren
  3. Holen Sie sich zusätzlich Anregungen und Inspirationen
  4. Erarbeiten Sie daraus einen detaillierten Gestaltungs- und Pflanzplan und lassen Sie ihn vom Gartenfachmann überprüfen

Eine Standard-Checkliste hilft Ihnen, wichtige Einflussfaktoren frühzeitig zu erkennen und zu berücksichtigen:
Geografische Gegebenheiten:

  • Harmoniert Ihr Wunsch mit Form, Größe und Grundriss Ihres Grundstücks?
  • Bei Bäumen, Hecken und Sträuchern: Gilt dies auch noch in 10-20 Jahren?
  • Standortgerechte Bepflanzung: Haben Sie dabei sonnige und schattige/halbschattige Bereiche berücksichtigt und die Pflanzenplanung darauf angepasst?
  • Südlage, Ost-West-Lage, Nordlage: Entspricht die Pflanzenauswahl der Gartenlage, den Sonnenstunden und Windstärken?
  • Wurden Einflüsse vom Nachbargrundstück wie Schattenwurf durch Häuser, Bäume etc. mit eingeplant?
  • Kennen Sie die lokalen Vorschriften bezüglich Abstand zur Grundstücksgrenze und Wuchshöhe?
  • Lassen sich bestehende Elemente wie Mauern, Bäume oder Hecken in die neue Planung integrieren

Bodenbeschaffenheit:

  • Haben Sie den pH-Wert des Bodens ermittelt und ihn ggf. mit Nitrat bzw. Torf optimiert?
  • Haben Sie die Vorlieben Ihrer Wunschpflanzen für bestimmte Böden (sandig/trocken, nass/schwer etc.) beachtet?

Familiäre Situation:

  • Haben Ihre Kinder in Ihrem künftigen Garten Platz genug zum Spielen und Toben, Verstecken und Bolzen?
  • Haben Sie sich daher für robuste Pflanzen entschieden, z.B. Sport- und Spielrasen, Sträucher etc.?
  • Wurden Ruhezonen und geschützte Bereiche für empfindliche Beetblumen eingeplant und Abgrenzungen vorgesehen?
  • Ganz wichtig bei kleinen Kindern und Haustieren: Befinden sich keine giftigen bzw. stacheligen Pflanzen im Garten?

Achten Sie bei der Planung Ihres Gartens auch darauf, dass sich die Pflanzen gut miteinander vertragen. Stauden und Rosen beispielsweise in einem Beet bedeuten meist den Tod der Rosen. Sonnenanbeter wie Sonnenblumen im Halbschatten einer hohen Strauchformation fristen ein kümmerliches Dasein.

Fragen Sie vorsichtshalber den Gartenfachmann Ihres Praktiker Gartencenters, welche Kombinationen und Arrangements nicht empfehlenswert sind.

2. TIPPS FÜR GÄNGIGE GARTENTYPEN

DER FAMILIENGARTEN

Als privates Naherholungsgebiet für die ganze Familie sollte Ihr Garten auch die Interessen jedes Familienmitglieds berücksichtigen.

Dazu gehört Platz zum Toben und Bolzen für die Kinder und Platz für das Grillfest in Form von großzügigen Rasenflächen aus unempfindlichem Sport- und Spielrasen.
Durch Hecken, Sträucher oder Stauden geschützte Nischen laden zum ungestörten Entspannen ein. Bäume sind ideal zum Klettern – und Obstbäume liefern dabei gleich auch leckere Früchte.

Zierbeete für die Hobbygärtnerin, wie zum Beispiel das Rosenbeet, gehören abseits des größten Trubels platziert. Diese und auch der Nutzgarten sollten durch Zäune geschützt werden.
Absolut tabu sind giftige Pflanzen wie Kirschlorbeer, Efeu, Eisenhut oder der Rizinusbaum, der sogar tödlich sein kann. Auch sehr stachelige Pflanzen gehören nicht in ein Kinder- und Familienparadies.
Kurz: Robuste Vielfalt ist gefragt, weniger der elegante Garten mit empfindlichen Pflanzen, akkuraten Beeten, verspielten Pflanzenschnitten und formvollendeter Anlage. Eine gewisse sachliche Funktionalität gehört bei diesem Garten dazu.

DER RELAXGARTEN

Ruhe finden bis hin zur Meditation, lesen und den Sommer still genießen: Für solch einen Garten sind ganz andere Kriterien wichtig. Hecken halten neugierige Blicke fern, während Bäume und Sträucher für schattige Ruhezonen sorgen. Ein gepflegter Zierrasen lädt zum Sonnen ein und setzt elegante Akzente. Ein blühender Gartenteich schafft eine Atmosphäre naturnaher Lebendigkeit.
Die Pflanzenauswahl darf empfindlicher und hochwertiger sein, sofern sie eine gewisse Besinnlichkeit ausstrahlt. Darauf angepasst bestimmen sanfte Farben und ein harmonisches Farbspiel das Gartenbild. Und auch der von den Pflanzen ausgehende, angenehme Duft gehört zur echten Entspannung dazu.
Ob Sie sich dabei für einen bestimmten Themengarten oder ein frei gestaltetes Arrangement entscheiden, ist unter diesem Aspekt zweitrangig.

DER BAUERNGARTEN

Diese rustikale und vielseitige Form der Gartengestaltung begeistert vor allem naturverbundene Gartenfreunde samt Familie. Ursprünglichkeit und üppige Pflanzenpracht sowie die perfekte Kombination aus Gartengenuss und Gartennutzen sind für den Bauerngarten typisch.
Zugleich bietet er Kindern ein kleines Gartenparadies und der ganzen Familie Platz zum Spielen und Entspannen. Denn zu einem echten Bauerngarten gehören großzügig angelegte Blumenwiesen, gespickt mit Obstbäumen wie Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume oder Walnuss. Strauchhecken aus Brombeere oder Himbeere begrenzen den Garten. Blütenstauden wie Rittersporn, Lilien und Sonnenblumen setzen fantastische Akzente. Typische Bauerngarten-Pflanzen sind zudem Steckrose, Kugeldistel und Margerite.

Ein artenreicher Nutzgarten mit Kräutern, Salaten und Gemüse ist hierbei natürlich unverzichtbar.

TIPP 1: BLEIBEN SIE REALISTISCH

Gartenarbeit: Pflicht oder Vergnügen?

Ein Garten macht unvermeidlich Arbeit. Der Aufwand hängt insbesondere auch von Ihrer Gartengestaltung und Pflanzenauswahl ab.

  • Bei Zeitmangel oder Desinteresse schon bei der Planung pflegeleichte Pflanzen (z.B. immergrüne Gehölze), Rasen
    flächen und übersichtliche Strukturen einkalkulieren.
  • Staudenbeete, Zwiebel- und Knollenblumen, Rosen, Hecken und jede Form von Nutzgarten erfordern mehr Zeit und Engagement. Gleiches gilt für alle Obstgehölze.

Gartenentwicklung: Ein Geduldspiel?

Der Garten soll schnellstmöglich sein endgültiges Aussehen erreichen? Dann sind langsam wachsende Gehölze wie Bäume, Sträucher und Hecken nur bedingt geeignet. Stattdessen sollten Sie mehr Beetpflanzen wie Stauden und Blumen einplanen.

DER LIEBHABERGARTEN

Akkurate, mit viel Liebe, Engagement und Ambition erschaffene Garten-„Gemälde“ sind für echte Gartenenthusiasten und begeisterte Hobbygärtner das Nonplusultra.
Orientieren Sie sich beispielsweise an den Vorbildern klassischer Gartenmodelle wie dem italienischen Renaissancegarten, dem französischen Barockgarten oder dem englischen Garten. Klare, gegeneinander abgegrenzte Strukturen, geometrische Formen, akkurate Schnitte, harmonische und dezentere Farben sowie eine eher dosierte Pflanzenvielfalt sind ihre Merkmale.
Mediterranes Flair darf dabei durchaus aufkommen, z.B. in Form von Weinranken, Zypressen und Olivenbäumen. Rosen und andere Gehölze sind sozusagen Pflicht.
Populär und bezaubernd sind auch japanische Gärten. Kleinwüchsige, immergrüne Arten von Buchsbaum, Azalee und Rhododendron, sanfte Farbwelten mit viel Grün, dunklem Rot und Lila, dazu Geländeübergänge und – als zentrale Elemente – Wasser in fließender und stehender Form sowie Steine sind die wichtigsten Merkmale.
Andere Alternativen wären beispielsweise Gärten mit exotischen Pflanzen (sofern das Klima stimmt), der Rosengarten oder der Gehölzgarten.
Liebhabergärten erfordern neben einem meist relativ großen Grundstück vor allem eine beinahe schon architektonische Planung, sehr viel Liebe zum Detail und einen verhältnismäßig hohen Pflegeaufwand. Dafür belohnen sie Sie mit fantastischer Ästhetik und imponierendem Detailreichtum.

3. GRUNDLEGENDE GESTALTUNGSTIPPS

Der professionelle Garten- und Landschaftsarchitekt unterscheidet formale und ländliche/freie/naturnahe Gartentypen sowie zahlreiche Mischformen.

Formal bedeutet dabei die symmetrische Ausrichtung mit geraden Linien, genau festgelegten Ausrichtungen und Standorten z.B. von Pflanzbeeten in geometrischen Formen, ebenen Flächen, einer ausgewogenen, eher reduzierten Pflanzenvielfalt – kurz: die strenge, statische Version einer Gartenanlage, die dadurch Ruhe und Ausgewogenheit ausstrahlt.

Ländlich dagegen meint eine an den Formen der Natur angelehnte Gartengestaltung, weniger streng, asymmetrisch, raumgreifend, mit natürlichen Geländesprüngen, großzügigen Flächen mit punktuellen, artenreichen Bepflanzungen – kurz: die (bewusst) eher zufällig wirkende, natürlichere Form des Gartens.

In den meisten Fällen werden Mischformen umgesetzt: ordentlich angelegte und begrenzte Rasenflächen und Blumen-/Staudenbeete mit locker dazwischen oder am Rand angesiedelten Sträuchern, Bäumen oder anderen Pflanzenarten.
Generell gilt:

  • Harmonie und Ausgewogenheit erzielen Sie durch aufeinander abgestimmte Farbwelten, abgestufte Wuchshöhen sowie der Balance zwischen freien Flächen und dicht bepflanzten Bereichen.
  • Setzen Sie farbige Akzente gezielt und bewusst, bilden Sie Schwerpunkte und wenige, aber attraktive Kontraste (hell dunkel, klein-groß, rund-eckig)
  • Hohe Begrenzungen lassen kleine Gärten optisch weiter „schrumpfen“
  • Schaffen Sie einen Ausgleich zwischen Gartenvorder- und hintergrund sowie rechter und linker Hälfte
  • Verschiedene Wuchsformen und Beetstrukturen erzeugen eine positive Spannung
  • Geschickt gestaltete Übergänge von einem Gartenteil zum anderen sind reizvolle Blickfänge
  • Kleine Gärten: ein Blickfang im Vordergrund vermittelt räumliche Tiefe
  • Abgestufte „Aufbauten“ von Klein nach Groß bilden immer eine faszinierende Kulisse
  • Kleine Nischen und Winkel wecken die Neugier des Betrachters

KLEINERE GÄRTEN

Auch auf 400 – 600 qm großen Neubaugrundstücken lässt sich das Gefühl von Raum und Weite durch klare Linien und Flächen schaffen.
Weniger ist dabei mehr: Reduzieren Sie die Anzahl der Pflanzenarten und Beete. Harmonische Farbabstimmungen mit wenigen kräftigen Farbklecksen als Akzente sind geeigneter als viele verschiedenfarbige und dadurch unruhig wirkende Beete.
Zu viele kleine Elemente sowie partielle Abgrenzungen durch massige Sträucher und hohe Hecken wirken ebenfalls beengend. Hecken als Grundstückseingrenzung dagegen sind kein Problem.
Achten Sie auf die Wuchshöhe. Hoch wachsende Gehölze und Stauden erdrücken den Garten und werfen zu viele, weitläufige Schatten.
Orientieren Sie sich insgesamt eher an der formalen Gartenarchitektur.
Denn kleine Gärten benötigen ein konstantes Grundgerüst.

TIPP 2: GARTENPLANUNG IN 5 SCHRITTEN

SCHRITT 1:

Ermitteln Sie den Ist-Zustand mit einem Grundriss im Maßstab 1:100 einschließlich aller Gebäude, Terrassen, Einfahrten, Wege, Mauern, Bäumen sowie der Himmelsrichtung und allen Höhenangaben

SCHRITT 2:

Tragen Sie darin alle Wünsche grob ein: Pflanzbereiche, freie (Rasen-)Flächen, neue Elemente wie Teich, Hecke, Pergola etc. mithilfe von Transparentpapier. Unerwünschte bestehende Elemente werden ausradiert.

SCHRITT 3:

Nun werden die einzelnen Bereiche nach Pflanzenzusammensetzung etc. konkret ausgearbeitet. Ganz wichtig ist zudem, dass Sie die Position von Solitär – und Leitpflanzen, Begleit- und Füllpflanzen korrekt einplanen.

SCHRITT 4:

Überprüfen Sie dann, ob alle Details optimal platziert sind. Achten Sie dabei auf die Abstimmung zwischen Pflanzenwahl und Sonnenstunden, Schatten/Halbschatten, die gewünschte Raumbildung und den angestrebten Gesamteindruck. Eventuell lassen Sie den Plan von einem Fachmann prüfen.

SCHRITT 5:

Auf Basis des Plans werden die Pflanzen in der entsprechenden Stückzahl eingekauft und exakt nach Plan eingepflanzt.

GEHÖLZE

Sträucher und Bäume wachsen 20-30 Jahre lang und können sehr hohe und weit ausladende Formen entwickeln. Sie nehmen viel Raum in Anspruch und werden zu großen Schattenspendern. Bedenken Sie dies bereits bei der Anpflanzung in Übereinstimmung mit Ihrer Gartengröße.
Setzen Sie Gehölze daher auch nie zu eng. Zum einen wirkt das bei ausgewachsenen Gehölzen überfrachtet, zum anderen machen sie sich gegenseitig den Platz streitig und können sich nicht optimal entwickeln. Ein nachträgliches Umsetzen ist darüber hinaus nicht immer einfach.
Beispiele: Flieder und Duftjasmin werden in 2 Metern, Rhododendron und Forsythie in 1,4 Metern, Hibiskus in 1 Meter Abstand gesetzt.
Und denken sie vor allem daran, dass Gehölze oft Jahre brauchen, bis sie ausgewachsen sind. Es erfordert Geduld, bis Ihr Wunschgarten Ihren Vorstellungen entspricht. Behelfen Sie sich zum Beispiel ergänzend mit schnell wachsenden Stauden als Zwischenlösung, um die anfänglichen Lücken zu füllen.

FARBWELTEN

Was für das Streichen der eigenen vier Wände gilt, besitzt auch für Ihren Garten Gültigkeit: Farben drücken Stimmungen aus. Wobei sich das Farbspiel im Garten nicht nur auf die Blüten, sondern auch auf das Laub, den Rasen und eventuell die Früchte bezieht. Warme Farben wie Rot, Gelb, Orange sind intensive Blickfänge und strahlen Wärme und Nähe sowie Vitalität aus. Blau, Grün oder Violett als kühle Farben vermitteln dagegen Weite, Ferne, aber auch Frische und Wachstum. Ein bunter Mix aller Farben macht einen Betrachter regelrecht nervös, das Arrangement wirkt extrem unruhig und auch wenig überlegt. Besser ist immer eine möglichst harmonische Farbzusammensetzung, die dann auch einzelne Kontrastakzente verträgt. Auch die Kombination aus Komplementärfarben wie Rot / Grün, Orange I Blau oder Gelb / Violett ist immer eine reizvolle und attraktive Option.
In jedem Fall haben Sie unzählige Möglichkeiten, Ihrem Garten allein durch das Farbspiel eine ganz persönliche und besondere Note zu verleihen. Wenn Sie dann die Farbzusammenstellung noch mit unterschiedlichen Pflanzenformen wie runde, kugelförmige und längliche Arten kombinieren, lassen sich weitere Spannungseffekte erzielen. Deshalb gilt auch hier: Gründliche Vorplanung erleichtert es Ihnen, das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

4. SPEZIALFORMEN: THEMENGÄRTEN

Sie können die gesamte Gestaltung Ihres Gartens natürlich auch einem ganz speziellen Thema widmen. Ein Beispiel ist, wie oben bereits erwähnt, der japanische Garten.

Weitere mögliche Themen, die Form, Struktur, Pflanzenauswahl und Pflanzenarrangement bestimmen, wären beispielsweise der Rosengarten, der Farbengarten, der Aromagarten, der Kräutergarten oder auch der Feng Shui Garten.
Feng Shui, Aroma-, Farb- und Kräutergarten sind zudem Gesundheitsgärten mit therapeutischer Wirkung.

Beispiele:

Feng Shui

Angelehnt an die chinesische Philosophie der Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung und der Natur soll die unsichtbare Lebensenergie das persönliche Lebensglück steigern. Nach bestimmten Regeln muss der Garten einen günstigen Energiefluss erzielen. Pfirsisch, Bambus und Kiefer symbolisieren ein langes Leben, die ersten beiden aktivieren auch eine gute Gesundheit. Weitere Glücksbringer sind Chrysanthemen, Kirsche (für Mädchen), Kiefern (für Jungen) und Pfingstrosen (für Männer).

Aromagarten

Der Duft von Blüten sowie von den in Pflanzen enthaltenden ätherischen Ölen helfen bei diversen Beschwerden – von Allergien über Kreislauf- und Atmungsprobleme bis hin zur Stressbewältigung.

Zitrusdüfte von Zitrone, Orange oder Grapefruit wirken unter anderem stärkend und entspannend. Blumige Aromagärten mit Jasmin, Rosen, Lavendel, Duftveilchen usw. lindern Stresssymptome, Kopfschmerzen und vieles mehr. „Grüne“ Düfte von Eukalyptus, Fichte, Kiefer, Majoran, Rosmarin, Melisse und Pfefferminze besitzen eine antiseptische Wirkung, stärken den Kreislauf und vertreiben „nebenbei“ unerwünschte Insekten.

TIPP 3: DER POLLENARME ALLERGIKER-GARTEN

Millionen Menschen leiden unter Heuschnupfen, Asthma und andere allergische Reaktionen auf Blütenpollen. Auch wenn Sie die Pflanzenauswahl in der Nachbarschaft nicht beeinflussen können, Ihren Garten können Sie durchaus pollenarm gestalten und den Aufenthalt für Allergiker angenehmer machen.
Gräser jeder Art – auch Ziergräser und Rasen – bilden in der Blütezeit enorm viele Pollen. Verzichten Sie also nach Möglichkeit darauf.
Alternativen wären attraktive Kiesflächen, kombiniert beispielsweise mit kleinen Kräuterbeeten wie Thymian.
Bei Bäumen und Sträuchern kommt es darauf an, ob sie die Bestäubung durch Abgabe der Pollen in die Luft oder z.B. durch Insekten vornehmen. Letztere haben meist schwere, klebrige Pollen, die nur schwer vom Wind fortgetragen werden (das sollen schließlich die Bienen und Schmetterlinge übernehmen …)
Auch stark duftende Blüten und bestimmte ätherische Öle der Pflanzen können Allergien auslösen.
Hier die wichtigsten Tipps im Überblick (Auswahl):
Geeignet
Apfel, Kirsche, Süßkirsche, Felsenbirne
Iris, Magnolie, Weißdorn
Schneeball, Hortensie
Pfingstrose, Clematis, Sumpfdotter
Salbei, Rosmarin, Brandkraut
Ungeeignet
Ahorn, Birke, Weide, Buche
Haselnuss, Ulme, Erle, Esche
Beifuß, Mädchenauge, Schafgarbe
Sonnenhut, Strohblume
Jasmin, Lilien, die meisten Rosensorten

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